Ihr Lieben,
es gibt zwar nichts spektakuläres zu zeigen wie die Wasserfälle aber wir melden uns trotzdem mal :)
In der Uni haben wir mittlerweile in Ecotech ein Seminar und eine Lecture (die hatte sogar etwas mit Chemie zu tun!) besucht. Der Schwedischkurs fand diese Woche ebenfalls zweimal statt. Allerdings gestaltet dieser sich etwas komisch.....gestern gab es einen Lückentext um die verschieden konjugierten Verben einzusetzen (Vergangenheit, Präsens und Imperativ)- jedoch waren wir aufgrund nicht vorhandener Vokabeln nicht in der Lage den Text zwischen den Lücken zu übersetzen. Naja man tut was man kann ;)
Jetzt gleich geht es zu diversen Secondhandläden, um evtl. noch ein paar Sachen (Tischläufer, Teppich, Gardinen, Toaster etc.) für die Hütten zu kaufen.
Heute Abend gucken wir uns Eishockey an. Da wir jetzt stolze Besitzer von zwei Fahrrädern sind, muss die neue Mobilität natürlich auch genutzt werden :)
Morgen haben wir dann wieder 4 h Seminar.
Bis dahin =)
Mittwoch, 29. Januar 2014
Sonntag, 26. Januar 2014
Are - Wasserfälle und Schokoladenfabrik und das Ende der Introductionweek
Wir konnten uns mal wieder von der schwedischen Natur beeindrucken lassen.
Ein Erasmusstudent, der auch hier auf dem Camping wohnt (wie eigentlich fast jeder Austauschstudent, grade "die Deutschen"), hat uns gefragt, ob wir nicht mit nach Are zu den Wasserfällen mitkommen wollen.
Are ist auch Schwedens größtes Skigebiet.
Los ging es hier bei den gewohnten -10°C. Bis zu den ersten, kleineren Wasserfällen fuhren wir ca. 1-1,5h.
Daniel, der Erasmusstudent, war vor ein paar Wochen schon einmal dort und zu diesem Zeitpunkt waren die Wasserfälle noch nicht komplett eingefroren. Aufgrund der tieferen Temperaturen in den letzten Wochen, hatten wir gute Chancen, dass es jetzt soweit war.
Zu den Bildern muss man, denke ich, nicht mehr viel sagen :)
In dem Wasserfall schliefen wohl Menschen (einer ließ sich durch uns auch nicht wecken).
Nachdem wir jeden Eiszapfen abfotografiert hatten, gingen wir noch ein bisschen am Fluss entlang, um uns dann auf den Weg zu den großen Wasserfällen - Ristafallet- zu machen. Diese liegen am anderen Ende von Are. Im Skigebiet(!) war es mit -4°C fast sommerlich warm und auf den Piste und in der Umgebung lag im Vergleich zu Vemdalen und Östersund nur wenig Schnee. Es war schon fast komisch, Minustemperaturen im einstelligen Bereich zu sehen :)
Ristaefallet war noch nicht ganz so weit zugefroren aber auch hier bot die Natur wirklich ein tolles Schauspiel. Am Fuß vom Wasserfall wurde an einem Iglu gearbeitet (mit Inneneinrichtung selbstredend).
Das untere Bild zeigt übrigens eine schwedische Art Mücken zu fangen ;) Zumindest gab es das so im Souvenirladen zu kaufen.....
Auf dem Rückweg machten wir dann noch in einem alten Famielienbetrieb - Ares Schokoladenfabrik- halt. Die "Fabrik" ist wirklich winzig und besteht fast mehr aus Verkaufsladen, als aus Produktion. Wobei man sagen muss, dass die Produktion so aussieht, dass die Familienmitlgieder oder Angestellten- sichtbar hinter einer Scheibe- stehen und in mühsamer Handarbeit, mit unglaublich viel Liebe zum Detail, alle möglichen Sorten von Pralinen und Schokolade herrstellen.
Glücklicherweise befanden wir uns alle im Besitz eines Gutscheins, um hier einen Kakao zu bestellen (danke Paulina! =) ). Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen "normalen" Kakao, sondern eher um ein 3 stöckiges Kunstwerk, bestehend aus Kakao, Sahne, Marshmallows und Schokostreuseln. Auf der Rückfahrt stellten wir dann auch ziemlich zeitig fest, wie schwer sowas im Magen liegen kann. Pappsatt gestaltete sich diese dann eher ruhig.
Zurück in Östersund, hieß es nach einer Stunde Ruhe dann auch schon wieder: Anziehen, fertig machen und ab zum "Intro Gasque". Das offizielle Abschlussdinner der Introwoche mit abschließender Party im Oskars, dem Studentenpub. Vor dem Oskars wurden wir vorher eingehend bezüglich Musik, Location etc. gewarnt. Das ist der gleiche Studentenladen, indem der "Soupthursday" stattfindet, wo man gegen einen kleinen Obulus soviel Suppe essen kann, wie man will. Zu solchen Partys werden dann einfach die Tische weggeräumt.
Das Essen war wirklich gut und die Stimmung total ausgelassen. Am Dinner haben die neuen Studenten, die Buddys der Studenten und alle, die kommen wollten, teilgenommen.
Auch das Oskars war viel besser als gedacht, was wohl daran lag, dass man mittlerweile mit den schlimmsten Horrorvorstellungen hierher kam :)
Nur die Gtränkepreise hier sind nach wie vor stark gewöhnungsbedürftig. Aber wofür gibt es die deutsche Post und den deutschen Supermarkt ;) Nein im Ernst, Schweden ist ja gar nicht so teuer, wie wir gehört haben. Die Norweger kommen extra hier her, um ihren Großeinkauf hier zu erledigen, weil Schweden doch so "günstig" ist. Gott sei Dank sind wir nicht nach Norwegen gegangen....
Ab morgen geht dann unser Schwedischkurs und die Uni im Allgemeinen los.
Wir sind gespannt!
Bis dahin =)
Ein Erasmusstudent, der auch hier auf dem Camping wohnt (wie eigentlich fast jeder Austauschstudent, grade "die Deutschen"), hat uns gefragt, ob wir nicht mit nach Are zu den Wasserfällen mitkommen wollen.
Are ist auch Schwedens größtes Skigebiet.
Los ging es hier bei den gewohnten -10°C. Bis zu den ersten, kleineren Wasserfällen fuhren wir ca. 1-1,5h.
Daniel, der Erasmusstudent, war vor ein paar Wochen schon einmal dort und zu diesem Zeitpunkt waren die Wasserfälle noch nicht komplett eingefroren. Aufgrund der tieferen Temperaturen in den letzten Wochen, hatten wir gute Chancen, dass es jetzt soweit war.
Zu den Bildern muss man, denke ich, nicht mehr viel sagen :)
In dem Wasserfall schliefen wohl Menschen (einer ließ sich durch uns auch nicht wecken).
| besagter Schlafplatz |
| die Eiszapfen waren wirklich so blau (genauer Hinschauen) |
Nachdem wir jeden Eiszapfen abfotografiert hatten, gingen wir noch ein bisschen am Fluss entlang, um uns dann auf den Weg zu den großen Wasserfällen - Ristafallet- zu machen. Diese liegen am anderen Ende von Are. Im Skigebiet(!) war es mit -4°C fast sommerlich warm und auf den Piste und in der Umgebung lag im Vergleich zu Vemdalen und Östersund nur wenig Schnee. Es war schon fast komisch, Minustemperaturen im einstelligen Bereich zu sehen :)
Ristaefallet war noch nicht ganz so weit zugefroren aber auch hier bot die Natur wirklich ein tolles Schauspiel. Am Fuß vom Wasserfall wurde an einem Iglu gearbeitet (mit Inneneinrichtung selbstredend).
| das Iglu |
Das untere Bild zeigt übrigens eine schwedische Art Mücken zu fangen ;) Zumindest gab es das so im Souvenirladen zu kaufen.....
Auf dem Rückweg machten wir dann noch in einem alten Famielienbetrieb - Ares Schokoladenfabrik- halt. Die "Fabrik" ist wirklich winzig und besteht fast mehr aus Verkaufsladen, als aus Produktion. Wobei man sagen muss, dass die Produktion so aussieht, dass die Familienmitlgieder oder Angestellten- sichtbar hinter einer Scheibe- stehen und in mühsamer Handarbeit, mit unglaublich viel Liebe zum Detail, alle möglichen Sorten von Pralinen und Schokolade herrstellen.
Glücklicherweise befanden wir uns alle im Besitz eines Gutscheins, um hier einen Kakao zu bestellen (danke Paulina! =) ). Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen "normalen" Kakao, sondern eher um ein 3 stöckiges Kunstwerk, bestehend aus Kakao, Sahne, Marshmallows und Schokostreuseln. Auf der Rückfahrt stellten wir dann auch ziemlich zeitig fest, wie schwer sowas im Magen liegen kann. Pappsatt gestaltete sich diese dann eher ruhig.
| Schokolade soweit das Auge reicht |
| Hinten seht ihr die Produktion |
| Überall stehen Probierschälchen |
| Handwerk |
| 20000 kcal ;) |
Zurück in Östersund, hieß es nach einer Stunde Ruhe dann auch schon wieder: Anziehen, fertig machen und ab zum "Intro Gasque". Das offizielle Abschlussdinner der Introwoche mit abschließender Party im Oskars, dem Studentenpub. Vor dem Oskars wurden wir vorher eingehend bezüglich Musik, Location etc. gewarnt. Das ist der gleiche Studentenladen, indem der "Soupthursday" stattfindet, wo man gegen einen kleinen Obulus soviel Suppe essen kann, wie man will. Zu solchen Partys werden dann einfach die Tische weggeräumt.
Das Essen war wirklich gut und die Stimmung total ausgelassen. Am Dinner haben die neuen Studenten, die Buddys der Studenten und alle, die kommen wollten, teilgenommen.
Auch das Oskars war viel besser als gedacht, was wohl daran lag, dass man mittlerweile mit den schlimmsten Horrorvorstellungen hierher kam :)
Nur die Gtränkepreise hier sind nach wie vor stark gewöhnungsbedürftig. Aber wofür gibt es die deutsche Post und den deutschen Supermarkt ;) Nein im Ernst, Schweden ist ja gar nicht so teuer, wie wir gehört haben. Die Norweger kommen extra hier her, um ihren Großeinkauf hier zu erledigen, weil Schweden doch so "günstig" ist. Gott sei Dank sind wir nicht nach Norwegen gegangen....
Ab morgen geht dann unser Schwedischkurs und die Uni im Allgemeinen los.
Wir sind gespannt!
Bis dahin =)
Donnerstag, 23. Januar 2014
Vera, Julia, Hanna, Ann Kathrin und Sascha
Das Rennteam alias "The Presswurst-Company"
Bei leichtem Schnefall reichte es nach 2 Läufen zu Rang 4,
Vera und Hanna kommen auf die Plätze 7 und 8
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3.Skitag: 09:27 Uhr, -19°C
Mit einer Abfahrt in den Sonnenaufgang kann der Tag beginnen
und nach 6 Std. Sonne, eisigem Wind und unzähligen Pistenkilometern
beenden wir den Tag mit einer Abfahrt bei Sonnenuntergang um 15:25.
Der 4. Skitag begrüßt uns wieder mit 10cm Neuschnee auf der Piste
Der Letzte Skitag zeigt sich nochmal von der sonnigen Seite,
aber der Schein trügt: -22°C und Fahrtwind lassen die Nasenspitzen "einfrieren"
Nach 5 tollen Skitagen gehts auf die letzte Abfahrt
Skiwoche
Zu allererst: Ich hab die Hälfte von dem, was ich aufschreiben wollte schon wieder vergessen....was lernt man daraus? Nur noch mit Notizbuch reisen!! Dummerweise gestaltet sich das z.b. im Ankerlift nicht grade sehr einfach.....
Aber zum eigentlichen Thema. Wir hatten eine absolut wunderbare Skiwoche, in einem wirklich traumhaften Cottage. Sogar mit Sauna :) Die Cottages haben sich immer 5 Leute geteilt. Sascha und ich hatten echtes Glück mit unseren 3 Mädels. Man hat viel zusammen gelacht und am letzten Abend haben wir es sogar geschafft, gemeinsam zu essen.
Die Tage gestalteten sich folgendermaßen: Morgens gegen 8 Uhr ging der Wecker, damit man gegen 9 Uhr abfahrbereit war. Die "Fahrt" zum Lift, dauerte zu Fuß 2 Min. Wir konnten sozusagen in den Sessellift spucken. Dann wurde bis ca. 12 Uhr Ski gefahren (Vemdalen ist ein wirklich sehr schönes, kleines Skigebiet). Wir wunderten uns allerdings, wo sich denn die 2000-3000 Studenten befinden sollten, die mit zur Skiiweek gefahren sind. Scheinbar hat sich das sehr gut verteilt. Jedenfalls merkte man erst, dass sich auch andere Leute im Skigebiet befunden haben mussten, als am letzten Tag, wo viele nicht mehr gefahren sind, dann GAR KEINER mehr auf der Piste war...
In der Mittagspause wurde dann eine Blaubeersuppe zum Aufwärmen geschlürft
oder ein Stück Knäckepizza (Pizza mit Knäckebrot als Boden) gegessen. Danach ging es meistens auf einen heißen Kakao ins Cottage und danach nochmal is ca. 15:30 Uhr auf die Piste. Danach war es dann auch schon wieder dunkel. Abends konnte man dann zum Après-Ski (bis 17 oder 18 Uhr). Wir haben meistens die Ruhe im Haus bevorzugt. Wenn Sascha aus seinem Koma erwacht ist, konnte dann auch gegessen werden.
Meistens wurde in einem der Häuser dann die Vorparty zur Party gestartet (bei den Getränkepreisen sehr löblich - im Club wurde meistens gar nichts mehr getrunken) und die eigentliche Party ging dann noch bis 2 Uhr. Die Schweden sind hierbei sehr konseuquent. Um PUNKT 2 Uhr wird die Musik ausgeschaltet und das Licht angemacht. Was uns immerhin ca. 5-6 h Schlaf täglich sicherte.
Der erste Tag startet direkt mit einer "Competition", dem Riesenslalom. Dieser war sogar ein offizieller Cup, wo man sich für weitere Rennen qualifizieren konnte. Praktischerweise fand dieser am ersten Tag statt, wo man weder eingefahren war, noch sich mit seinen Skiern verstanden hat (ich war kurz davor meine nach dem ersten Tag wieder zurück zu geben).
Sascha, Vera und ich starteten ganz entspannt Richtung Slalompiste, frei dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles".....Oben an der Piste angekommen, fanden sich immer mehr Leute mit Ganzkörperkondomen (diese wunderschönen Rennanzüge) ein. Den Ehrgeiz verbissen ins Gesicht geschrieben. Nur Nebenbei: Meine Wenigkeit hatte beim Probelauf schon Probleme damit überhaupt an allen Slalomstangen vorbei zu fahren und nicht die Hälfte auszulassen, und das obwohl die Hälfte im (BÖSEN) Schneeflug gefahren wurde.
Hab dann nebenbei mal gefragt, ob es denn eine Maximalzeit gäbe, die nicht überschritten werden dürfte....beruhigender Weise nicht.
Das Ende vom Lied war: Sascha ist 4. geworden und ich 8. (von 8 bei den Damen). Naja kein Wunder, wenn alle 25-30 sek brauchen und man selbst über 1 Min (und zwar schreiend, weil ich dachte, ich durchbreche bereits die Schallmauer). Ich sag es ja: Der erste Tag war äußerst ungünstig gewählt. Abgesehen davon, dass man in diesen Leibchen aussieht, wie eine reingeschossene Presswurst.
Ja was gibt es sonst noch zu erzählen. Sascha kam auch nach und nach immer besser mit seinen super High-Tech Skiern klar. Mit Vera ist sogar ein absolut tolles Snychron-Fahr-Video entstanden. Die Leute, die das synchrone Fahren gesehen haben, wurden alle ganz grün vor Neid. Auch wenn Vera ein z.t. sehr einnehmendes Wesen hatte; dies äußerte sich, indem sie immer näher an Sascha rangefahren ist, und dieser irgendwann fast von von der Piste runter war ;)
Ach und liebster Peter: Ich habe in diesem Urlaub die Bremse Zuhause gelassen! (Nach dem Slalom aber leider erst) Deine Skienden wären nicht mehr in weiter Ferne am Horizont verschwunden :) Sascha musste keine 1 Minute am Lift mehr warten! Ich sag ja nur "bis die Oberschenkel brennen....."
Das Wetter war wirklich traumhaft. Es war einmal morgens etwas nebeliger, ansonsten hat es lange Zeit immer seicht geschneit und wir hatten viel Sonne. Obwohl man sagen muss, dass -30°C während der Fahrt echt im Gesicht wehtun (meine Nase hat einmal Raureif angesetzt?!?!?) und die Hände keine 20 sek außerhalb der Handschuhe bleiben sollten. Also lautete das Motto: WENN Fotos dann SCHNELL! (Deshalb kommen auch die meisten Fotos von Sascha...)
Am 3. Abend konnte man dann sogar in Pyjamahose feiern gehen, da dies das Motto der Party war. Ich kann es nur jedem empfehlen, wir waren noch nie so bequem feiern, Dumm nur, wenn irgendwann die Hose am dreckigen Boden festklebt....ach und man bezahlt selbst das Bier hier mit Kreditkarte (schon ein komisches Gefühl und ja die meisten Leser - grade der Verwandtschaftsteil - sehen jetzt grade in Gedanken, wie sie ihr Haus verkaufen, weil wir uns verkalkuliert haben)
Zum Glück haben wir unmittelbar neben dem "Diskoteil" des Hotels gewohnt. So konnte man sich abends die Jacke sparen, und eben bei -20°C im T-Shirt durch den Schnee ins Hotel sprinten. (Lautstark selbstredend, weil man das Gefühl hatte, man würde nie wieder Wärme empfinden können ;) )
Heute sind wir dann nochmal bis ca. 13 Uhr Ski gefahren (bei KAISERWETTER) und danach ging es dann auch ab ins Auto nach Hause.
Abschließend kann man also sagen, dass wir wirklich grandiose 4 Tage hatten. Wir haben eine Menge neuer Leute kennengelernt und hatten echt riesigen Spaß.
Das Skiweek-Team hat sich echt große Mühe bei der Organisation gegeben. Es wurden jeden Tag 2 Eisbars betrieben, an denen man sich z.b.mit o.g. heißer Blaubeersuppe aufwärmen konnte. Hier gab es ebenso Energydrinks, die besagte Pizza, Milchreis, Eis, Würstchen etc. Alles kostenlos.
Die Competitions, die Mottopartys und alles drum herum war wirklich super geplant.
Saschas Bilder von der Skiwoche werden selbstverständlich auch noch hochgeladen =)
Jetzt werden wir etwas Schlaf nachholen und am Wochenende gehen die Einführungstage weiter. Am Montag startet dann sogar die Uni für uns.
Bis dahin =)
Aber zum eigentlichen Thema. Wir hatten eine absolut wunderbare Skiwoche, in einem wirklich traumhaften Cottage. Sogar mit Sauna :) Die Cottages haben sich immer 5 Leute geteilt. Sascha und ich hatten echtes Glück mit unseren 3 Mädels. Man hat viel zusammen gelacht und am letzten Abend haben wir es sogar geschafft, gemeinsam zu essen.
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| Küche |
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| Wohnzimmer (+ 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Flur) |
Die Tage gestalteten sich folgendermaßen: Morgens gegen 8 Uhr ging der Wecker, damit man gegen 9 Uhr abfahrbereit war. Die "Fahrt" zum Lift, dauerte zu Fuß 2 Min. Wir konnten sozusagen in den Sessellift spucken. Dann wurde bis ca. 12 Uhr Ski gefahren (Vemdalen ist ein wirklich sehr schönes, kleines Skigebiet). Wir wunderten uns allerdings, wo sich denn die 2000-3000 Studenten befinden sollten, die mit zur Skiiweek gefahren sind. Scheinbar hat sich das sehr gut verteilt. Jedenfalls merkte man erst, dass sich auch andere Leute im Skigebiet befunden haben mussten, als am letzten Tag, wo viele nicht mehr gefahren sind, dann GAR KEINER mehr auf der Piste war...
In der Mittagspause wurde dann eine Blaubeersuppe zum Aufwärmen geschlürft
![]() |
| Blaubeersuppe |
oder ein Stück Knäckepizza (Pizza mit Knäckebrot als Boden) gegessen. Danach ging es meistens auf einen heißen Kakao ins Cottage und danach nochmal is ca. 15:30 Uhr auf die Piste. Danach war es dann auch schon wieder dunkel. Abends konnte man dann zum Après-Ski (bis 17 oder 18 Uhr). Wir haben meistens die Ruhe im Haus bevorzugt. Wenn Sascha aus seinem Koma erwacht ist, konnte dann auch gegessen werden.
Meistens wurde in einem der Häuser dann die Vorparty zur Party gestartet (bei den Getränkepreisen sehr löblich - im Club wurde meistens gar nichts mehr getrunken) und die eigentliche Party ging dann noch bis 2 Uhr. Die Schweden sind hierbei sehr konseuquent. Um PUNKT 2 Uhr wird die Musik ausgeschaltet und das Licht angemacht. Was uns immerhin ca. 5-6 h Schlaf täglich sicherte.
Der erste Tag startet direkt mit einer "Competition", dem Riesenslalom. Dieser war sogar ein offizieller Cup, wo man sich für weitere Rennen qualifizieren konnte. Praktischerweise fand dieser am ersten Tag statt, wo man weder eingefahren war, noch sich mit seinen Skiern verstanden hat (ich war kurz davor meine nach dem ersten Tag wieder zurück zu geben).
Sascha, Vera und ich starteten ganz entspannt Richtung Slalompiste, frei dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles".....Oben an der Piste angekommen, fanden sich immer mehr Leute mit Ganzkörperkondomen (diese wunderschönen Rennanzüge) ein. Den Ehrgeiz verbissen ins Gesicht geschrieben. Nur Nebenbei: Meine Wenigkeit hatte beim Probelauf schon Probleme damit überhaupt an allen Slalomstangen vorbei zu fahren und nicht die Hälfte auszulassen, und das obwohl die Hälfte im (BÖSEN) Schneeflug gefahren wurde.
Hab dann nebenbei mal gefragt, ob es denn eine Maximalzeit gäbe, die nicht überschritten werden dürfte....beruhigender Weise nicht.
Das Ende vom Lied war: Sascha ist 4. geworden und ich 8. (von 8 bei den Damen). Naja kein Wunder, wenn alle 25-30 sek brauchen und man selbst über 1 Min (und zwar schreiend, weil ich dachte, ich durchbreche bereits die Schallmauer). Ich sag es ja: Der erste Tag war äußerst ungünstig gewählt. Abgesehen davon, dass man in diesen Leibchen aussieht, wie eine reingeschossene Presswurst.
Ja was gibt es sonst noch zu erzählen. Sascha kam auch nach und nach immer besser mit seinen super High-Tech Skiern klar. Mit Vera ist sogar ein absolut tolles Snychron-Fahr-Video entstanden. Die Leute, die das synchrone Fahren gesehen haben, wurden alle ganz grün vor Neid. Auch wenn Vera ein z.t. sehr einnehmendes Wesen hatte; dies äußerte sich, indem sie immer näher an Sascha rangefahren ist, und dieser irgendwann fast von von der Piste runter war ;)
Ach und liebster Peter: Ich habe in diesem Urlaub die Bremse Zuhause gelassen! (Nach dem Slalom aber leider erst) Deine Skienden wären nicht mehr in weiter Ferne am Horizont verschwunden :) Sascha musste keine 1 Minute am Lift mehr warten! Ich sag ja nur "bis die Oberschenkel brennen....."
Das Wetter war wirklich traumhaft. Es war einmal morgens etwas nebeliger, ansonsten hat es lange Zeit immer seicht geschneit und wir hatten viel Sonne. Obwohl man sagen muss, dass -30°C während der Fahrt echt im Gesicht wehtun (meine Nase hat einmal Raureif angesetzt?!?!?) und die Hände keine 20 sek außerhalb der Handschuhe bleiben sollten. Also lautete das Motto: WENN Fotos dann SCHNELL! (Deshalb kommen auch die meisten Fotos von Sascha...)
Am 3. Abend konnte man dann sogar in Pyjamahose feiern gehen, da dies das Motto der Party war. Ich kann es nur jedem empfehlen, wir waren noch nie so bequem feiern, Dumm nur, wenn irgendwann die Hose am dreckigen Boden festklebt....ach und man bezahlt selbst das Bier hier mit Kreditkarte (schon ein komisches Gefühl und ja die meisten Leser - grade der Verwandtschaftsteil - sehen jetzt grade in Gedanken, wie sie ihr Haus verkaufen, weil wir uns verkalkuliert haben)
Zum Glück haben wir unmittelbar neben dem "Diskoteil" des Hotels gewohnt. So konnte man sich abends die Jacke sparen, und eben bei -20°C im T-Shirt durch den Schnee ins Hotel sprinten. (Lautstark selbstredend, weil man das Gefühl hatte, man würde nie wieder Wärme empfinden können ;) )
Heute sind wir dann nochmal bis ca. 13 Uhr Ski gefahren (bei KAISERWETTER) und danach ging es dann auch ab ins Auto nach Hause.
Abschließend kann man also sagen, dass wir wirklich grandiose 4 Tage hatten. Wir haben eine Menge neuer Leute kennengelernt und hatten echt riesigen Spaß.
Das Skiweek-Team hat sich echt große Mühe bei der Organisation gegeben. Es wurden jeden Tag 2 Eisbars betrieben, an denen man sich z.b.mit o.g. heißer Blaubeersuppe aufwärmen konnte. Hier gab es ebenso Energydrinks, die besagte Pizza, Milchreis, Eis, Würstchen etc. Alles kostenlos.
Die Competitions, die Mottopartys und alles drum herum war wirklich super geplant.
![]() |
| Eine der beiden Eisbars. Rechts: Pelze zum Hinsetzen. |
Saschas Bilder von der Skiwoche werden selbstverständlich auch noch hochgeladen =)
Nach dieser kurzen Fotosession (Dauer ca. 1,5 Min), hatte man erstmal damit zu kämpfen wieder Blut in die Finger zu kriegen.
Der "abendliche" Abschluss auf der Piste sah dann meistens so aus:
Jetzt werden wir etwas Schlaf nachholen und am Wochenende gehen die Einführungstage weiter. Am Montag startet dann sogar die Uni für uns.
Bis dahin =)
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