Wie bereits im letztens Post angekündigt, hatten wir große Hoffnungen wieder Polarlichter sehen zu können. Leider machte uns vorgestern das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Gestern Abend saß ich Zuhause und auf einmal klopfte es wieder hektisch ans Fenster....nein dieses mal stand keine hektisch gestikulierende Sarah davor ;)
Die Italienerinnen, die bei den letzten Polarlichtern leider in Italien waren, hüpften nun total überdreht vor meinem Fenster rum. Als ich endlich verstand, wodrum es ging, griff ich mir meine Jacke und eilte nach draußen. Mittlerweile stand wieder der halbe Camping draußen.
Draußen zog sich eine lange Bahn des heiß begehrten Lichts über den Himmel. Schnell war der Entschluss gefasst zur Insel Frösön zu fahren. Dort ist es erheblich dunkler und die Weitsicht wesentlich besser.
Auf dem Weg dorthin wurde das grüne Licht, das sich mittlerweile gut sichtbar über Stadt zeigte, bestaunt.
Auf Frösön angekommen hielten wir, mitten im Nichts am Straßenrand an. Wir hatten eine gute Stelle, mit wenig Bäumen gefunden.
Die erste halbe Stunde bestaunten wir die Polarlichter neben dem Auto am Straßenrand. Leider blendete uns jedes vorbeikommende Auto mit seinen Scheinwerfern.
Man stellt sich also 5 aufgekratzte Touris am Straßenrand (Kopf gen Himmel) vor, die hektisch versuchen Fotos zu machen und aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Die vorbeifahrenden Schweden haben warhscheinlich gedacht wir hätten eine Reifenpanne o.ä.
Die Northern Lights wurden immer stärker und plötzlich zeigte sich ein riesiges Licht über uns, das in allen Farben leuchtete. Bisher hatten wir "nur" eher grüne Lichter gesehen aber dieses expolierte förmlich direkt über unseren Köpfen. Es pulsierte,bewegte sich und bot einen wirklich spektakulären Anblick. So starke Polarlichter sind für diese Region wirklich ungewöhnlich.
Nach ca. einer halben Stunde entschieden wir uns, die Polarlichter abseits der Straße zu beobachten. (Wer schwedische Scheinwerfer kennt, kann das sehr gut nachvollziehen, da man sonst eher blind durch die Gegend torkelt....)
Auf dem Weg zum Hügel, mussten wir jedoch erstmal den Straßengraben passieren. Sascha versank vor mir ca. einen halben Meter im Schnee, der hier von der Straße zum Straßenrand geräumt wurde.
Ehe ich realisierte, WIE tief der Schnee hier war, steckte ich ebenfalls dort fest. (Zum Glück hatte ich daran gedacht die Skihose anzuziehen!) Naja von sowas lässt man sich ja nun nicht abhalten- also weiter ging es Richtung Hang. Auf halber Höhe trat ich auf eine vereiste Stelle, mit dem Ergebnis, mich erneut im angehäuften Schnee am Straßenrand, wieder zu finden. (Sascha fand das natürlich mal wieder alles sehr witzig.....)
Beim zweiten Versuch erklomm ich jedenfalls auch endlich den kleinen Hang. Nun ergab sich das nächste Problem: Sarah und ihre Kamera. Nein Sarah hatte keine Angst sich zu verletzen (was hier durchaus möglich gewesen wäre)....nein man hörte nur noch durch den halben Wald rufen "meine Kamera, meine Kamera, ich darf nicht hinfallen" ;)
Das Ende der Aktion sah jedenfalls so aus, dass sich alle sicher (MIT der Kamera) oben auf dem Hügel befanden und wir damit fortfahren konnten , die Polarlichter zu bestaunen. Sarah und Lisa hatten mittlerweile auch die perfekte Einstellung und den nötigen "Standwinkel" gefunden, um tolle Fotos zu machen.
(Was ungefähr so aussah, als wenn die beiden Mädels versuchten ihren Bauch rauszustrecken, um wie eine Schwangere im 8. Monat dazustehen ;) )
Oben angekommen bot sich uns ein unglaubliches Schauspiel.
*Spoiler: Es könnte jetzt ziemlich kitschig werden*
Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, jemals etwas schöneres gesehen zu haben. Jedes mal hat man erneut eine Gänsehaut und ist wieder sprachlos, so ein Glück zu haben. Die letzten Polarlichter waren schon ein riesen Highlight dieses Aufenthalts aber diese toppten nun wirklich alles.
Lisa und Sarah haben wirklich richtig schöne Bilder gemacht, aber kein Foto kann das Gefühl beschreiben, wenn man draßen in der sternenklaren Nacht steht und die Polarlichter über einem tanzen.
Sarah hatte sich den Tag vorher zum Glück über die perfekten Einstellungen an ihrer Kamera informiert, die man braucht, um dieses Naturphänomen einfangen zu können. Ich hatte mich die letzte Woche etwas über die genaue Entstehung informiert, und hielt nun jedem (ob er es hören wollte oder nicht...) einen Vortrag dadrüber welche Farbe zu welchem Element gehört etc.....
Kurze Anmerkung: Das grüne ist Sauerstoff, 120km Höhe und das rote ist Stickstoff, ca. 200km Höhe ;)
Ca. 1,5 h und etliche eingefrorene Zehen später, machten wir uns dann irgendwann wieder auf den Heimweg.
In Schweden zeigt sich relativ schnell, ob man die richtige Kleidung trägt oder nicht...die Skihose und ein zweites Paar Sohlen waren jedenfalls die absolut richtige Wahl :)
So und nun viel Spaß mit den Bildern!
Und vielen Dank an Lisa und Sarah, die wieder unglaubliche Fotos geschossen haben!!!!
Bis dahin =)
Freitag, 28. Februar 2014
Donnerstag, 27. Februar 2014
Arctura - ein ungewöhnlicher Ort zum Brunchen
Wie ihr bereits wisst, handelt es sich bei Östersund zwar um Schwedens mittige "Metropole", jedoch ist und bleibt es eine Stadt mit grade mal 44000 Einwohnern, in der man jegliches Freizeitangebot ausnutzt.
Auf unserer Östersund-To-Do-Liste stand also auch der hiesige Wasserspeicher. Ich meine mal erwähnt zu haben, dass dort genug Wasser drinnen ist, um die Stadt 2 Tage lang mit Wasser versorgen zu können.
Jenny hatte netterweise einen Tisch für uns reserviert. Anna und ich machten uns also pünktlich mit dem Fahrrad auf den Weg. Leider ist der Drahtesel hier momentan wieder nicht leicht zu bändigen. Eis und Schneematsch sorgen schonmal für einen Fahrstil, der eher an betrunkene Touris auf Achse erinnert....und irgendwie verstehen die schwedischen Autofahrer auch nicht so ganz, wieso wir auf der Straße fahren. Man bräuchte nur mal einen wiiiiiinzigen Blick auf die Bürgersteige werfen, um zu wissen, dass diese nicht mal mit Spikes an den Rädern passierbar wären. Aber nun gut, also lässt man sich auf dem Weg durchschnittlich alle 200m anhupen und denkt sich seinen (nicht sehr freundlichen) Teil. Hauptsache man kommt vorwärts ;)
Am Turm angekommen stellte sich dann die Frage wie man denn dort hoch kommt.
Alternative 1: Ein eher kleiner Aufzug (mit 2 aufklappbaren Stühlen). Für alle, die es nicht wissen: Ich hasse Aufzüge....
Alternative 2: Zu Fuß in den 9. Stock hoch. Leider kann man durch die Stufen nach unten gucken. Weshalb ich nach nach der 1. Etage unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen wieder umkehrte.
Zurück zur Alternative 1......die arme Anna musste mich eine viertel Stunde überreden diesen Aufzug zu betreten und als eine weitere Gruppe Besucher auftauchte, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und die Reise in diesem "Sitzaufzug" gewagt. Anna laß mir währenddessen fleißig die aktuelle Speisekarte auf schwedisch vor, um mich abzulenken. (Das einzige was ich verstand war "Potatis"......)
Oben angekommen wurden wir jedoch mit einem atemberaubendem Blick über die Stadt belohnt.
Das Buffet war abwechslungsreich und uns wurde wieder deutlich, dass die Schweden nahezu ALLES mit Zimt würzen. In diesem Fall sogar die, in Öl und Roasmarin eingelegten, Steckrüben. Es ist jedem selbst überlassen, ob er meint diese Kombi sei eher schwedisch oder für Schwangere geeignet ;)
Der Ausblick:
Das Restaurant:
Treu nach dem Motto "Runter kommen sie alle...." trat ich dann todesmutig die Reise nach unten an.
Aufgrund des neuen Blogeintrags, kann sich jeder denken, dass wir nicht mehr im Aufzug stecken :)
Zuhause angekommen, checkten wir dann die Vorhersage für die Polarlichter (man kommt sich z.t. schon vor wie einer von diesen Tornadojägern.....) und siehe da: Es gab wohl einen starken Sonnesturm. Die Aktivität ist daher momentan sehr hoch. Leider ebenso die Aktivität der Wolken.....
Ganz Schweden befand sich gestern unter einem dicken Wolkenfilm. Ich stellte mir um 3 Uhr nachts den Wecker, um zu gucken, ob sich denn nicht doch ein paar Wolken verzogen hätten.
Leider waren diese nicht gnädig mit uns. Jedoch wirkt dieser Sonnensturm noch heute und morgen nach und evtl. haben wir ja doch noch Glück :)
Bis dahin =)
Auf unserer Östersund-To-Do-Liste stand also auch der hiesige Wasserspeicher. Ich meine mal erwähnt zu haben, dass dort genug Wasser drinnen ist, um die Stadt 2 Tage lang mit Wasser versorgen zu können.
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| Quelle: www.attacussmide.se |
Jenny hatte netterweise einen Tisch für uns reserviert. Anna und ich machten uns also pünktlich mit dem Fahrrad auf den Weg. Leider ist der Drahtesel hier momentan wieder nicht leicht zu bändigen. Eis und Schneematsch sorgen schonmal für einen Fahrstil, der eher an betrunkene Touris auf Achse erinnert....und irgendwie verstehen die schwedischen Autofahrer auch nicht so ganz, wieso wir auf der Straße fahren. Man bräuchte nur mal einen wiiiiiinzigen Blick auf die Bürgersteige werfen, um zu wissen, dass diese nicht mal mit Spikes an den Rädern passierbar wären. Aber nun gut, also lässt man sich auf dem Weg durchschnittlich alle 200m anhupen und denkt sich seinen (nicht sehr freundlichen) Teil. Hauptsache man kommt vorwärts ;)
Am Turm angekommen stellte sich dann die Frage wie man denn dort hoch kommt.
Alternative 1: Ein eher kleiner Aufzug (mit 2 aufklappbaren Stühlen). Für alle, die es nicht wissen: Ich hasse Aufzüge....
Alternative 2: Zu Fuß in den 9. Stock hoch. Leider kann man durch die Stufen nach unten gucken. Weshalb ich nach nach der 1. Etage unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen wieder umkehrte.
Zurück zur Alternative 1......die arme Anna musste mich eine viertel Stunde überreden diesen Aufzug zu betreten und als eine weitere Gruppe Besucher auftauchte, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und die Reise in diesem "Sitzaufzug" gewagt. Anna laß mir währenddessen fleißig die aktuelle Speisekarte auf schwedisch vor, um mich abzulenken. (Das einzige was ich verstand war "Potatis"......)
Oben angekommen wurden wir jedoch mit einem atemberaubendem Blick über die Stadt belohnt.
Das Buffet war abwechslungsreich und uns wurde wieder deutlich, dass die Schweden nahezu ALLES mit Zimt würzen. In diesem Fall sogar die, in Öl und Roasmarin eingelegten, Steckrüben. Es ist jedem selbst überlassen, ob er meint diese Kombi sei eher schwedisch oder für Schwangere geeignet ;)
Der Ausblick:
Das Restaurant:
Treu nach dem Motto "Runter kommen sie alle...." trat ich dann todesmutig die Reise nach unten an.
Aufgrund des neuen Blogeintrags, kann sich jeder denken, dass wir nicht mehr im Aufzug stecken :)
Zuhause angekommen, checkten wir dann die Vorhersage für die Polarlichter (man kommt sich z.t. schon vor wie einer von diesen Tornadojägern.....) und siehe da: Es gab wohl einen starken Sonnesturm. Die Aktivität ist daher momentan sehr hoch. Leider ebenso die Aktivität der Wolken.....
Ganz Schweden befand sich gestern unter einem dicken Wolkenfilm. Ich stellte mir um 3 Uhr nachts den Wecker, um zu gucken, ob sich denn nicht doch ein paar Wolken verzogen hätten.
Leider waren diese nicht gnädig mit uns. Jedoch wirkt dieser Sonnensturm noch heute und morgen nach und evtl. haben wir ja doch noch Glück :)
Bis dahin =)
Samstag, 22. Februar 2014
Mission Impossible
In Schweden reicht es nicht aus völljährig zu sein, um eine Flasche Wein kaufen zu können.
Nein- hier muss man einiges mehr dafür tun. Manchmal gehört dazu auch, dass man in 10 Minuten von einem zum anderen Ende der Stadt kommt.....
Vier Mädels machten sich also heute auf den Weg, um im Systembolaget Wein zu kaufen. Hierfür muss man mindestens 20 Jahre alt sein. Gut, diese Bedingung erfüllen wir wohl alle schonmal soweit.
Wie schon erwähnt, kann man NUR im Systembolaget alkoholhaltige Getränke kaufen. Und der Wein XY vom Winzer AB kostet auch in jedem dieser Läden immer das gleiche.
Nach eingehendem Studium der Preise (es tut nur noch halb so weh hier etwas zu kaufen...) machten wir uns also auf zur Kasse. Ana, die Französin, hatte leider ihr Portemonaie nicht dabei. bzw. nur Geld aber keinen Ausweis. Aber gut, dachten wir uns, bezahlen wir eben für sie, wir haben ja alle unseren Ausweis dabei.
Ja- so aber nicht in Schweden. Die nette Dame an der Kasse wollte von jedem von uns den Ausweis sehen. Als wir ihr klarmachten, dass Ana gar nichts kaufen will, erklärte sie uns, dass es ihr trotzdem verboten wäre, uns etwas zu verkaufen, weil wir das ja evtl. für Ana kaufen könnte und diese ja nicht nachweisen könne, dass sie alt genu wäre. Warum dann Kleinkinder und Babys dort mit reingenommen werden dürfen blieb uns ein Rätsel...
Nächster Vorschlag: Ana wartet draußen im Auto. Daraufhin erklärt die Kassiererin uns nun, dass sie ja jetzt wüsste, dass Ana bei uns wäre und es ihr dann trotzdem verboten wäre, uns etwas zu verkaufen.
Fassungslos gingen wir aus dem Laden raus und haben draußen erstmal ein Krisengespräch abgehalten.
In dem Moment kam ein Student raus, der ebenfalls auf dem Camping wohnt. Diesen baten wir also darum, uns den Wein zu kaufen.(Wir kamen uns vor wie 16...) Dieser kam aber leider ebenfalls mit leeren Händen wieder heraus. Und wieso? Weil die Security und die Kassiererin ihn und uns zusammen gesehen hatten und er den gleichen Wein kaufen wollte....
Wir wurden immer fassungsloser....sponnen schon rum, ob man jetzt unsere Gesichter an den anderen Systembolaget geschickt hatte, damit wir keinen Wein mehr kaufen konnten.
Nach und nach wurde uns klar: Wir hatten nur noch eine Chance - wir mussten zum anderen Systembolaget, am anderen Ende der Stadt, und hatten dafür nur noch knappe 10 Minuten Zeit, da diese Läden samstags um 15 Uhr schließen. In Schweden wird jegliches Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung MEHR als teuer für den Fahrer und mit Eis und Schnee auf der Straße sollte man das Rasen sowieso vermeiden. Also verfluchten wir jeden Fußgänger, der genau jetzt über irgendeinen Zebrastreifen auf unserem Weg gehen musste und versuchten trotzdem noch pünktlich anzukommen.
Die Mädels sprangen vor dem Geschäft aus dem Auto und siehe da- wie durch ein Wunder kamen wir noch pünktlich an. Die Security machte praktisch hinter uns den Laden dicht ;) (Ana blieb wohlweislich im Auto sitzen)
Dank unserer gelungenen Mission Impossible werden wir also heute Abend mit einem Glas Weißwein auf die Polarlichter anstoßen können :)
Bis dahin =)
Nein- hier muss man einiges mehr dafür tun. Manchmal gehört dazu auch, dass man in 10 Minuten von einem zum anderen Ende der Stadt kommt.....
Vier Mädels machten sich also heute auf den Weg, um im Systembolaget Wein zu kaufen. Hierfür muss man mindestens 20 Jahre alt sein. Gut, diese Bedingung erfüllen wir wohl alle schonmal soweit.
Wie schon erwähnt, kann man NUR im Systembolaget alkoholhaltige Getränke kaufen. Und der Wein XY vom Winzer AB kostet auch in jedem dieser Läden immer das gleiche.
Nach eingehendem Studium der Preise (es tut nur noch halb so weh hier etwas zu kaufen...) machten wir uns also auf zur Kasse. Ana, die Französin, hatte leider ihr Portemonaie nicht dabei. bzw. nur Geld aber keinen Ausweis. Aber gut, dachten wir uns, bezahlen wir eben für sie, wir haben ja alle unseren Ausweis dabei.
Ja- so aber nicht in Schweden. Die nette Dame an der Kasse wollte von jedem von uns den Ausweis sehen. Als wir ihr klarmachten, dass Ana gar nichts kaufen will, erklärte sie uns, dass es ihr trotzdem verboten wäre, uns etwas zu verkaufen, weil wir das ja evtl. für Ana kaufen könnte und diese ja nicht nachweisen könne, dass sie alt genu wäre. Warum dann Kleinkinder und Babys dort mit reingenommen werden dürfen blieb uns ein Rätsel...
Nächster Vorschlag: Ana wartet draußen im Auto. Daraufhin erklärt die Kassiererin uns nun, dass sie ja jetzt wüsste, dass Ana bei uns wäre und es ihr dann trotzdem verboten wäre, uns etwas zu verkaufen.
Fassungslos gingen wir aus dem Laden raus und haben draußen erstmal ein Krisengespräch abgehalten.
In dem Moment kam ein Student raus, der ebenfalls auf dem Camping wohnt. Diesen baten wir also darum, uns den Wein zu kaufen.(Wir kamen uns vor wie 16...) Dieser kam aber leider ebenfalls mit leeren Händen wieder heraus. Und wieso? Weil die Security und die Kassiererin ihn und uns zusammen gesehen hatten und er den gleichen Wein kaufen wollte....
Wir wurden immer fassungsloser....sponnen schon rum, ob man jetzt unsere Gesichter an den anderen Systembolaget geschickt hatte, damit wir keinen Wein mehr kaufen konnten.
Nach und nach wurde uns klar: Wir hatten nur noch eine Chance - wir mussten zum anderen Systembolaget, am anderen Ende der Stadt, und hatten dafür nur noch knappe 10 Minuten Zeit, da diese Läden samstags um 15 Uhr schließen. In Schweden wird jegliches Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung MEHR als teuer für den Fahrer und mit Eis und Schnee auf der Straße sollte man das Rasen sowieso vermeiden. Also verfluchten wir jeden Fußgänger, der genau jetzt über irgendeinen Zebrastreifen auf unserem Weg gehen musste und versuchten trotzdem noch pünktlich anzukommen.
Die Mädels sprangen vor dem Geschäft aus dem Auto und siehe da- wie durch ein Wunder kamen wir noch pünktlich an. Die Security machte praktisch hinter uns den Laden dicht ;) (Ana blieb wohlweislich im Auto sitzen)
Dank unserer gelungenen Mission Impossible werden wir also heute Abend mit einem Glas Weißwein auf die Polarlichter anstoßen können :)
Bis dahin =)
Northern Lights - Polarlichter
Eigentlich wollte ich diesen Eintrag schon diese Nacht um 4 Uhr verfassen ;)
Aber fangen wir von ganz vorne an.
Der Tag fing ziemlich schwedisch an. War hier vorgestern noch zum Teil Gras sichtbar, so öffnete man gestern morgen die Tür und versank in ca. 30 cm Neuschnee. War man nun in der "glücklichen" Situation - wie ich natürlich - dass man VOR dem Räumungsdienst zur Uni fahren musste, konnte man auch direkt unter Beweis stellen, wie gut man mitterweile sein Fahrrad beherrscht.......
Man muss wohl nicht extra erwähnen, das ich den Weg fluchend wie ein Rohrspatz, dauernd kurz vorm Hinfallen - da entweder das Hinterrad oder das Vorderrad oder BEIDE Räder einfach weggerutscht sind- zurückgelegt habe....zum Glück waren bei dem Schneefall nur wenig Fußgänger unterwegs und die Autofahrer wunderten sich nur wieso jemand mit konstanter Boshaftigkeit nicht auf dem Bürgersteig fuhr. (Dort war noch nicht mal Ansatzweise eine Fahrbahn) Naja kurz vor der Uni war ich so geübt, dass ich -sobald ich abstieg, um nicht hinzufallen- WÄHREND des Absteigens BEIM Fahren schon wieder aufgestiegen bin :)
In der Uni angekommen, ging es dann an die Gruppenarbeit für unseren Eco-Kurs. Danach folgte eine "kurze" Fika mit Hanna (hier heißt irgendwie wirklich jeder so....), die dann darin endete, dass das Gebäude irgendwann mit ca. 60-100 Schweden - ich kann nicht schätzen- voll besetzt war und man sich noch zum gemeinsamen Public Viewing traf. Die Schweden sind natürlich begeisterte Eishockeyfans. Allerdings springt man hier nicht auf, sobald ein Tor fällt, hier wird nur kräftig Beifall geklatscht. Also an alle Fußballfans: Haltet euch zurück! Zum krönenden Abschluss gewann Schweden gegen Finnland.
Zurück ging es dann auf der (geräumten) Straße zurück.
Abends trafen wir Mädels uns dann zu einem gemütlichen Abend zusammen bei Sarah.
Gegen 1 Uhr gingen alle ins Bett. Auf dem Weg zu den Häusern begrüßte uns eine der ersten sternenklaren Nächte. Grade in den letzten Wochen war es hier, verbunden mit Schneefall, immer sehr bewölkt.
Wir standen noch draußen und machten Witze dadrüber, dass man heute ja Nordlichter sehen könnte.
Naja das Ende vom Lied sah jedenfalls so aus,dass natürlich alle ins Bett gingen.
Gegen 3 Uhr (ich befand mich im Tiefschlaf) träumte ich dann davon, dass es an meiner Tür klopfte. Nur um wenige Sekunden später zu merken, dass es WIRKLICH hektisch und panisch an der Tür hämmerte.
Es trägt nicht grade zur besten Laune bei, wenn man mit hysterischem Gerufe und Geklopfe aus dem Schlaf gerissen wird. Entsprechend begeistert torkelte ich im Halbschlaf, mit Mordgedanken und fluchend zur Tür, um der Person deutlich klar zu machen, was ich von der Aktion hielt...draußen begegnete mir allerdings eine völlig hysterische Sarah, die die ganze Zeit hektisch etwas von "Polarlichtern" faselte und wild mit den Händen in der Luft gestikulierte. Bis ich allerdings wieder halbwegs wach war, befand ich mich schon in Skisachen, mit gepacktem Rucksack, durch den Neuschnee durchkämpfend, auf dem Weg Richtung See.
Nordlichter kann man in der Stadt oder auf dem Campingplatz mit viel Beleuchtung nur schlecht sehen - grade wenn diese nicht so ausgeprägt leuchten, wie z.B. am Polarkreis.
Leiter unserer nächtlichen Entdeckergruppe war ein holländischer Masterstudent, der grade aus dem Pub aus der Stadt kam und noch nicht ins Bett wollte. Auf dem Weg zum Campingplatz hatte er zum Glück das grüne Leuchten am Himmel gesehen. So kämpfte sich unsere Gruppe von 5 Leuten im möglichst schnellen Tempo zum See vor. Nordlichter können leider auch nach sehr kurzer Zeit wieder verschwinden und die Chance wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Am See angekommen, sahen wir dann erstmal nichts mehr von den Polarlichtern und allmählich kamen auch wieder Wolken auf. Wir dachten schon, wir wären zu langsam gewesen.
Nach ein paar Minuten (wir standen nun auf dem See) sah man aber wellenartige Lichterscheinungen. Diese waren noch farblos und man muss sich das als viiiiel zu schnelle Wolken vorstellen, die über den Horizont fliegen. Allerdings sah es wieder nicht aus wie Wolken, sondern eher wie "Lichtwellen"....naja es ist schwierig zu beschreiben. Nach ein paar Minuten sah man dann auch die typischen grünen, geschwungenen Linien am Himmel. Keiner sprach mehr. Es herrschte eine wirklich andächtige Stille, begleitet von vereinzelten "aaahs" und "ooohs". Wir standen ca. eine halbe Stunde dort und wurden mit mal stärkeren und mal schwächeren Lichtern belohnt. Für Östersund aber wirklich gut sichtbar. Als es Sarah dann auch noch gelang ein Foto zu machen, war der Abend natürlich perfekt.
Um ca. halb 5 lagen wir dann wieder im Bett. Natürlich viel zu aufgekratzt, um zu schlafen.
Heute Morgen wurde dann allen davon berichtet, die diese Nacht entweder nicht da, oder schon im Bett waren und keinen Wecker namens Sarah hatten ;)
Sowas erlebt wirklich nicht jeder und man kann sich echt glücklich schätzen. Ich habe mit genug Schweden gesprochen, die noch nie Polarlichter gesehen haben.
Vielen Dank Sarah nochmal für die Fotos :))
Bis dahin =)
Nächster Eintrag: 4 Mädels versuchen Wein zu kaufen.......
Aber fangen wir von ganz vorne an.
Der Tag fing ziemlich schwedisch an. War hier vorgestern noch zum Teil Gras sichtbar, so öffnete man gestern morgen die Tür und versank in ca. 30 cm Neuschnee. War man nun in der "glücklichen" Situation - wie ich natürlich - dass man VOR dem Räumungsdienst zur Uni fahren musste, konnte man auch direkt unter Beweis stellen, wie gut man mitterweile sein Fahrrad beherrscht.......
Man muss wohl nicht extra erwähnen, das ich den Weg fluchend wie ein Rohrspatz, dauernd kurz vorm Hinfallen - da entweder das Hinterrad oder das Vorderrad oder BEIDE Räder einfach weggerutscht sind- zurückgelegt habe....zum Glück waren bei dem Schneefall nur wenig Fußgänger unterwegs und die Autofahrer wunderten sich nur wieso jemand mit konstanter Boshaftigkeit nicht auf dem Bürgersteig fuhr. (Dort war noch nicht mal Ansatzweise eine Fahrbahn) Naja kurz vor der Uni war ich so geübt, dass ich -sobald ich abstieg, um nicht hinzufallen- WÄHREND des Absteigens BEIM Fahren schon wieder aufgestiegen bin :)
In der Uni angekommen, ging es dann an die Gruppenarbeit für unseren Eco-Kurs. Danach folgte eine "kurze" Fika mit Hanna (hier heißt irgendwie wirklich jeder so....), die dann darin endete, dass das Gebäude irgendwann mit ca. 60-100 Schweden - ich kann nicht schätzen- voll besetzt war und man sich noch zum gemeinsamen Public Viewing traf. Die Schweden sind natürlich begeisterte Eishockeyfans. Allerdings springt man hier nicht auf, sobald ein Tor fällt, hier wird nur kräftig Beifall geklatscht. Also an alle Fußballfans: Haltet euch zurück! Zum krönenden Abschluss gewann Schweden gegen Finnland.
Zurück ging es dann auf der (geräumten) Straße zurück.
Abends trafen wir Mädels uns dann zu einem gemütlichen Abend zusammen bei Sarah.
Gegen 1 Uhr gingen alle ins Bett. Auf dem Weg zu den Häusern begrüßte uns eine der ersten sternenklaren Nächte. Grade in den letzten Wochen war es hier, verbunden mit Schneefall, immer sehr bewölkt.
Wir standen noch draußen und machten Witze dadrüber, dass man heute ja Nordlichter sehen könnte.
Naja das Ende vom Lied sah jedenfalls so aus,dass natürlich alle ins Bett gingen.
Gegen 3 Uhr (ich befand mich im Tiefschlaf) träumte ich dann davon, dass es an meiner Tür klopfte. Nur um wenige Sekunden später zu merken, dass es WIRKLICH hektisch und panisch an der Tür hämmerte.
Es trägt nicht grade zur besten Laune bei, wenn man mit hysterischem Gerufe und Geklopfe aus dem Schlaf gerissen wird. Entsprechend begeistert torkelte ich im Halbschlaf, mit Mordgedanken und fluchend zur Tür, um der Person deutlich klar zu machen, was ich von der Aktion hielt...draußen begegnete mir allerdings eine völlig hysterische Sarah, die die ganze Zeit hektisch etwas von "Polarlichtern" faselte und wild mit den Händen in der Luft gestikulierte. Bis ich allerdings wieder halbwegs wach war, befand ich mich schon in Skisachen, mit gepacktem Rucksack, durch den Neuschnee durchkämpfend, auf dem Weg Richtung See.
Nordlichter kann man in der Stadt oder auf dem Campingplatz mit viel Beleuchtung nur schlecht sehen - grade wenn diese nicht so ausgeprägt leuchten, wie z.B. am Polarkreis.
Leiter unserer nächtlichen Entdeckergruppe war ein holländischer Masterstudent, der grade aus dem Pub aus der Stadt kam und noch nicht ins Bett wollte. Auf dem Weg zum Campingplatz hatte er zum Glück das grüne Leuchten am Himmel gesehen. So kämpfte sich unsere Gruppe von 5 Leuten im möglichst schnellen Tempo zum See vor. Nordlichter können leider auch nach sehr kurzer Zeit wieder verschwinden und die Chance wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Am See angekommen, sahen wir dann erstmal nichts mehr von den Polarlichtern und allmählich kamen auch wieder Wolken auf. Wir dachten schon, wir wären zu langsam gewesen.
Nach ein paar Minuten (wir standen nun auf dem See) sah man aber wellenartige Lichterscheinungen. Diese waren noch farblos und man muss sich das als viiiiel zu schnelle Wolken vorstellen, die über den Horizont fliegen. Allerdings sah es wieder nicht aus wie Wolken, sondern eher wie "Lichtwellen"....naja es ist schwierig zu beschreiben. Nach ein paar Minuten sah man dann auch die typischen grünen, geschwungenen Linien am Himmel. Keiner sprach mehr. Es herrschte eine wirklich andächtige Stille, begleitet von vereinzelten "aaahs" und "ooohs". Wir standen ca. eine halbe Stunde dort und wurden mit mal stärkeren und mal schwächeren Lichtern belohnt. Für Östersund aber wirklich gut sichtbar. Als es Sarah dann auch noch gelang ein Foto zu machen, war der Abend natürlich perfekt.
Um ca. halb 5 lagen wir dann wieder im Bett. Natürlich viel zu aufgekratzt, um zu schlafen.
Heute Morgen wurde dann allen davon berichtet, die diese Nacht entweder nicht da, oder schon im Bett waren und keinen Wecker namens Sarah hatten ;)
Sowas erlebt wirklich nicht jeder und man kann sich echt glücklich schätzen. Ich habe mit genug Schweden gesprochen, die noch nie Polarlichter gesehen haben.
Vielen Dank Sarah nochmal für die Fotos :))
| Sarah hatte Schnee vor der Linse ;) |
Bis dahin =)
Nächster Eintrag: 4 Mädels versuchen Wein zu kaufen.......
Samstag, 15. Februar 2014
Valentinstag mal anders
Der "Tag der Liebe".....oder eben auch nicht ;)
Zur Zeit drehen die Schweden irgendwie am Rad. Donnerstag, beim Soup-Thursday im Oscars, wird man fast zur Teilnahme am Speed-Dating gezwungen (wobei dort auch Leute teilnahmen, die fest vergeben sind....soll man mal verstehen) am Eingang wird man mit roten Weingummiherzen erschlagen und das Team läuft ganz in rot rum. Zuckersüß alles.....(ja das war ironisch gemeint...)
Nun hat sich unser IC (International Comittee) etwas anderes einfallen lassen, um den herzallerliebsten Tag im Jahr zu zelebrieren. Unter dem Motto "Celebrate friendship on Valentine's Day" trafen sich abends alle im ABC. Jeder brachte etwas zu Essen mit. Man kann sich vorstellen, dass dies bei ca. 40 Teilnehmern und diversen Nationalitäten in einem riiiiiiesigen Buffet mit Gerichten aus der ganzen Welt endete.
Sascha hat seinen Spaghetti-Salat gemacht (selbst die Italiener waren begeistert) und ich habe Couscous-Salat mitgebracht.
Mehr Fotos gibts vom Essen leider doch nicht
Aber auch dieser Abend stand unter Motto "der Weg ist das Ziel"..... unsere Italienieren und Französin hatten sich verabredet zusammen mit dem Bus zum ABC zu fahren. Problem war: Erst fehlte die Französin und die Italieniern stand nun alleine da. Gut- also schiebt man sein Rad zum ABC, damit keiner alleine gehen muss. Nun tauchte aber besagte Französin - etwas schlecht gelaunt- wieder auf und bestand auf den Bus. Nächstes Problem: Darf man in Schweden ein Fahhrad mit in den Bus nehmen? Selbstverständlich nicht! Sonst wäre ja auch alles zu einfach. Abgesehen davon, dass der Bus, den man nehmen wollte einfach an der Haltestelle vorbei fuhr. Scheinbar sah man nicht "mitfahrbedürftig" aus....
Das Ende vom Lied sah jedenfalls so aus: Die Französin wartete auf den Bus. Die Italienierin wurde dann samt Cheescake auf den Gepäckträger verfrachtet (es handelt sich zum Glück um eine sehr kleine und zierliche Italienierin!) und ab gings zu zweit auf einem Fahrrad über die vereiste und verschneite Straße.
Ich möchte anmerken, dass die Hälfte der Strecke schreiend zurückgelegt wurde, man dauernd im Slalom über beide Spuren fuhr und jeder Autofahrer geguckt hat als sei man aus der Geschlossenen ausgebrochen! Aber man kam in einem Stück - wenn auch fix und fertig- am ABC an und war stolz, dass der (weltbeste) Cheescake noch in einem Stück auf dem Buffet ankam.
Heute wird übrigens hier "the Day after Valentine's Day" gefeiert.....hoffentlich nicht auch noch "the day after the day after....."
So ihr Lieben, die kleine Anekdote wollte ich euch nicht vorenthalten :)
Bis dahin =)
PS: Dank Livia könnt ihr nochmal einen traumhaften Sonnenaufgang sehen.
Zur Zeit drehen die Schweden irgendwie am Rad. Donnerstag, beim Soup-Thursday im Oscars, wird man fast zur Teilnahme am Speed-Dating gezwungen (wobei dort auch Leute teilnahmen, die fest vergeben sind....soll man mal verstehen) am Eingang wird man mit roten Weingummiherzen erschlagen und das Team läuft ganz in rot rum. Zuckersüß alles.....(ja das war ironisch gemeint...)
Nun hat sich unser IC (International Comittee) etwas anderes einfallen lassen, um den herzallerliebsten Tag im Jahr zu zelebrieren. Unter dem Motto "Celebrate friendship on Valentine's Day" trafen sich abends alle im ABC. Jeder brachte etwas zu Essen mit. Man kann sich vorstellen, dass dies bei ca. 40 Teilnehmern und diversen Nationalitäten in einem riiiiiiesigen Buffet mit Gerichten aus der ganzen Welt endete.
Sascha hat seinen Spaghetti-Salat gemacht (selbst die Italiener waren begeistert) und ich habe Couscous-Salat mitgebracht.
Mehr Fotos gibts vom Essen leider doch nicht
Aber auch dieser Abend stand unter Motto "der Weg ist das Ziel"..... unsere Italienieren und Französin hatten sich verabredet zusammen mit dem Bus zum ABC zu fahren. Problem war: Erst fehlte die Französin und die Italieniern stand nun alleine da. Gut- also schiebt man sein Rad zum ABC, damit keiner alleine gehen muss. Nun tauchte aber besagte Französin - etwas schlecht gelaunt- wieder auf und bestand auf den Bus. Nächstes Problem: Darf man in Schweden ein Fahhrad mit in den Bus nehmen? Selbstverständlich nicht! Sonst wäre ja auch alles zu einfach. Abgesehen davon, dass der Bus, den man nehmen wollte einfach an der Haltestelle vorbei fuhr. Scheinbar sah man nicht "mitfahrbedürftig" aus....
Das Ende vom Lied sah jedenfalls so aus: Die Französin wartete auf den Bus. Die Italienierin wurde dann samt Cheescake auf den Gepäckträger verfrachtet (es handelt sich zum Glück um eine sehr kleine und zierliche Italienierin!) und ab gings zu zweit auf einem Fahrrad über die vereiste und verschneite Straße.
Ich möchte anmerken, dass die Hälfte der Strecke schreiend zurückgelegt wurde, man dauernd im Slalom über beide Spuren fuhr und jeder Autofahrer geguckt hat als sei man aus der Geschlossenen ausgebrochen! Aber man kam in einem Stück - wenn auch fix und fertig- am ABC an und war stolz, dass der (weltbeste) Cheescake noch in einem Stück auf dem Buffet ankam.
Heute wird übrigens hier "the Day after Valentine's Day" gefeiert.....hoffentlich nicht auch noch "the day after the day after....."
So ihr Lieben, die kleine Anekdote wollte ich euch nicht vorenthalten :)
Bis dahin =)
PS: Dank Livia könnt ihr nochmal einen traumhaften Sonnenaufgang sehen.
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